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Die Idee

Von der Leidenschaft zum Konzept

Seit meiner frühesten Kindheit liebe ich gutes Essen und Trinken. Die Kultur der Gastronomie durfte ich, seit ich denken kann, vielfältig erleben. Durch das überdurchschnittlich häufige „Essen gehen“ und das viele Reisen mit meinen Eltern wurde meine Liebe zur Gastronomie entfacht. Hotels und Restaurants faszinierten mich von Anfang an. 


Bis zu meinem 18. Lebensjahr lebte ich in Portugal, reiste aber mindestens einmal im Jahr zu meiner Familie nach Deutschland. Dadurch lernte ich sowohl das kleine Fischrestaurant am Atlantik, als auch die urige Gastwirtschaft im Westerwald kennen. Dazu kamen Reisen um die Welt, in denen ich viele weitere wunderbare Esskulturen kennenlernen durfte.


Egal welches Land, welche Art von guter Gastronomie, von der Imbissbude bis zum 3 Sterne Restaurant: das Ambiente, das Lesen einer Speisekarte und der Moment, in dem das bestellte Essen serviert wird, ist mit ganz wenig zu übertreffen. Diese Momente werden noch wertvoller, wenn man sie mit Familie, Freunden oder Geschäftspartnern teilt. Dies zeigt die soziale Bedeutung der Gastronomie. Sie ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft.


Es kristallisierte sich also früh heraus, dass meine berufliche Bestimmung in der Gastronomie lag. Nach einem Praktikum in der Küche eines wundervollen Hotels in der Altstadt von Porto und meinem Abitur auf einer Deutschen Schule, zog ich nach Deutschland, um den Beruf „Koch“ zu lernen. 


In einem kleinen Hotel an der Lahn mit gehobener Küche, genoss ich eine umfangreiche und gute Ausbildung. Danach folgte die Militärzeit, in der ich, nach der Grundausbildung im Winter 2005, unter anderem für Staatsempfänge gekocht habe. Zusätzlich konnte ich verschiedene BWL-Lehrgänge und die Ausbildereignungsprüfung absolvieren. Später folgten Stationen in verschiedenen Restaurants, Cateringbetrieben und in 5 Sterne Hotels. Parallel zu meiner anschließenden Arbeit in einem Hotel an der Mosel durchlief ich die Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt für Verpflegungssysteme, die ich erfolgreich abschloss. Eine Anstellung als Assistent der Geschäftsleitung, mit den Schwerpunkten Produktionsplanung und Verkauf, einer Manufaktur für frische Menükomponenten, erweiterte nochmals meinen gastronomischen Horizont. Der dort sehr hohe hygienische Standard öffnete mir die Türen zu meiner Tätigkeit als Teamleiter für Küchenhygiene, bei der ich jegliche hygienischen Abläufe organisiere und Verantwortung für das HACCP Konzept trage.


Nachdem ich mich nun jahrelang mit dem Umgang von HACCP in der Gastronomie beschäftigt, mich mit Verordnungen und Vorschriften auseinandergesetzt und eine Qualifizierung zum Auditor für Lebensmittelsicherheit abgeschlossen habe, ist die Zeit gekommen, meine Idee umzusetzen.


Es geht darum, einen ganz eigenen Beitrag zum Wohle der Gastronomie zu leisten...



Matthias Müller

HACCPChef